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Selbstverständnis der pädagogischen MitarbeiterInnen

Der Leitgedanke für die Arbeit mit den Kindern soll ein ganzheitlicher Ansatz sein, d.h. ganzheitliche Förderung vermag dem Kind zu helfen, eigene lebenspraktische Fähigkeiten aufzubauen. Somit wird sein Erfahrungshorizont erweitert, und das Kind erlangt Sachkompetenz.

Des weiteren ermöglicht ganzheitliche Förderung dem Kind, seine Selbständigkeit zu entwickeln. Das Kind soll lernen, sich als Teil der Gemeinschaft zu begreifen, selbstbewusst und solidarisch zu denken, danach zu handeln und auf diesem Wege sozial kompetent zu werden.

Die Methode, nach der Sach- bzw. Sozialkompetenz bei den Kindern entstehen, sind Vorbild und Nachahmung. Bedeutsam ist hier, wie sich der Umgang zwischen ErzieherInnen und Kindern sowie der ErzieherInnen untereinander vollzieht. Alles Tun wirkt sich auf das Kind aus, im positiven wie auch im negativen Sinne.

Weiterhin können den Kindern vielseitige Erfahrungs-, Kontakt- und Lernmöglichkeiten durch den   genannten Tagesablauf vermittelt werden. Im umfassenden Sinne sollte das Kind vielerlei Erfahrung in der Einrichtung machen können. Es soll in seiner Entwicklung da abgeholt werden, wo es gerade steht. Dem Kind kommt das Recht auf Zuwendung, Sicherheit, Geborgenheit, Abgrenzung, Auseinandersetzung und Individualität zu.


Kindergartenleitung

Seit Ende 2005 vertritt eine ErzieherIn als Kindergartenleitung das pädagogische Geschehen nach außen hin: sowohl den Eltern gegenüber als auch dem Verein in seiner Gesamtheit und dem Vorstand. Dem Vorstand gehört sie als stimmberechtigtes Mitglied in allen seinen Angelegenheiten an.


Wie sehen sich die pädagogischen MitarbeiterInnen?

Die ErzieherInnen sehen sich zunächst in der Rolle als Vorbildfunktion sowie auch als Bezugsperson für die Kinder. Des weiteren sollten die ErzieherInnen den Eltern Orientierungshilfen geben.


Voraussetzungen für eine „gute“ pädagogische MitarbeiterIn:

Die ErzieherIn sollte eine gute Beobachtungsgabe haben, um die Entwicklung der Kinder richtig einschätzen zu können. Weiterhin muß sie Einfühlungsvermögen besitzen und flexibel in pädagogischen Situationen handeln können, die Rechte und Bedürfnisse der Kinder (wie z.B. Sicherheit und Geborgenheit) respektieren und das Kind als eine individuelle Persönlichkeit ansehen. Eine ErzieherIn sollte den Kindern Zuverlässigkeit vermitteln und ihre tägliche Arbeit selbst reflektieren können. Sehr wichtig ist eine konstruktive Kritikfähigkeit (d.h. mit Kritik umgehen und diese in ihrer Arbeit entsprechend umsetzen zu können).

 

Was beeinflusst das pädagogische Handeln der ErzieherInnen?

Die Arbeit einer ErzieherIn wird zunächst durch vorgegebene Rahmenbedingungen (das pädagogische Konzept) bestimmt. Von Bedeutung für ihr Handeln sind aber auch die eigene Kindheitsgeschichte sowie bestimmte Erfahrungen, die sie im Laufe ihres Lebens gemacht hat. Wichtig ist weiterhin, welche fachliche Qualifikation sie mitbringt; außerdem wird von ihr – wie oben bereits erwähnt - die Bemühung um stetige Fortbildung erwartet. Nur so kann eine gute Arbeit mit den Kindern erfolgen. 

 

 

 

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