Sie sind der
Besucher

Wir über uns

Die erzieherische Arbeit im Haus Regenbogen orientiert sich an der Waldorfpädaggik. Auf den erten Blick kommt dies durch das angebotene Spielmaterial zum Ausdruck, das Dinge aus der Natur beinhaltet: Holzklötze, Zapfen, Kastanien, Steine Scheckenhäuser und Stöcke. Mit überwiegend planzengefärbten Tüchern, Spielständern, selbstgefertigtrn Puppen und Tieren sowie schlichtem, wenig vorgeformten Bastelmaterial kann in behutsamer Weise an die besonderen Gestaltungs- und Phantasiekräfte eines jeden Kindes gerührt werden.

Die Entstehung des Kindergartens und gesellschaftliche Entwicklungen

Die Gründung des Kindergartens geht auf eine Elterninitiative zurück, die sich erstmals im Frühjahr 1987 zusammengefunden hat. Sie bestand aus interessierten Brettener Eltern, die teilweise auch Eltern von Kindern des Rudolf-Steiner-Kindergartens in Maulbronn waren, und einer Gründungskindergärtnerin. Entstehen sollte ein Kindergarten, der auf der Grundlage des anthroposophischen Menschenbildes arbeitet und die sozialen Fragen der Gegenwart berücksichtigt.

Das veränderte Rollenverständnis der Frau und auch des Mannes und geringere familiäre Bindungen durch größere Mobilität und die zunehmende Zahl Alleinerziehender haben zur Folge, dass die Familie allein ihre Funktion als „soziale Mutterhülle“ des kleinen Kindes nicht mehr erfüllen kann.

So sollte eine Einrichtung gegründet werden, die den Bedürfnissen der Kinder nach Geborgenheit auch außerhalb der Familie und den Bedürfnissen der Eltern nach einer fachkundigen und liebevollen Begleitung ihrer Kinder gerecht werden kann. Dabei müssen die Wünsche der Eltern und das Wohl des Kindes stets verantwortungsvoll erwogen werden.

In der Kleinfamilie mit häufig nur einem Kind kann soziale Gemeinschaft nicht mehr ausreichend erlebt, können Fähigkeiten wie Rücksichtnahme, Toleranz und gegenseitiges Lernen nicht mehr nachahmend entwickelt werden. Die Kindergruppe, bestehend aus Kindern unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und Kultur und – soweit möglich – aus Kindern mit Behinderungen, soll diese wichtigen Erfahrungen ermöglichen.

Die zunehmende Trennung von Kinder- und Erwachsenenwelt und die geringere Durchschaubarkeit von Lebensvollzügen machen es notwendig, dass Situationen aus der Erwachsenenwelt im Spiel ihre kindgemäße Umsetzung innerhalb des Tagesgeschehens im Kindergarten finden können.

 

 

 

Top